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Hockey Shine Schmuck Pressemitteilungen

05.04.2012 - Natascha Keller wird am 3. Juli 35 Jahre alt, wirklich wegzudenken aber ist sie aus dem Hockey-Nationalteam der Frauen  längst noch nicht. Das unterstrich auch die Anwesenheitsliste bei einer kleinen, aber feinen Feierstunde am Montag im Berliner Landessportbund. Diese galt der Ausnahmeathletin vom Berliner Hockey Club (BHC), die am 22. Januar in Chile ihr 400. Länderspiel im Trikot des Deutschen Hockey-Bundes absolviert hatte. „Ein „denkwürdiger Tag“, wie Berlins Hockeyverbands-Vorsitzender Erfried Neumann befand.

Dieser schlug  in seiner einleitenden Würdigung, der gleich noch fünf weitere von Wegbegleitern, LSB-Präsident Klaus Böger sowie DHB-Präsident Stephan Abel folgten, sogar einen lyrischen Bogen zum englischen Königshaus. Er habe jüngst gelesen, dass sich Prinzessin Kate dem Hockeyspiel verschrieben habe. „Aber die echte und wahre Hockey-Prinzessin haben nur wir mit Natascha in unseren Reihen“, verkündete Neumann unter starkem Applaus stolz. Er unterlegte das mit einer eigens aufbereiteten Statistik und mit Zahlen, die die Geehrte tatsächlich mehr adeln als alles andere.

Und er würdigte seine Vorzeigesportlerin (2004 Olympiasiegerin, viermal Europameisterin auf dem Feld und in der Halle, zweimal Weltmeisterin, zwölf Mal Champions Trophy-Teilnehmerin mit sechs Podestplätzen), die 1999 zur „Welthockeyspielerin des Jahres“gewählt worden war, als erste Repräsentantin des gleichermaßen eleganten wie rasanten Sports mit einer eigens neu geschaffenen Auszeichnung – dem Ehrenring des Berliner Hockeyverbandes. 400 Länderspiele, deren Zahl inzwischen bereits auf 407 mit 201 Keller-Toren geklettert ist, seien „wohl einmalig im Hockeysport und darüber hinaus“, so Neumann.

„Wie kann man ein solche Leistung würdigen?“, fragte er in das Auditorium hinein. Die Ehrennadel in Gold des BHV fiel aus, die hatte Natascha schon nach dem Athener Olympiasieg 2004 bekommen. Den obligatorischen Champagner oder einen Präsentkorb als Gabe verkniff er sich.

„Also musste für dieses Ereignis eine bessere, höhere Auszeichnung extra geschaffen werden.“ Und so wurde Natascha Keller erste Trägerin des Ehrenrings. Der wurde von der Designerin Denise Trausinger von „Hockey Shine“ als echtes Schmuckstück in den Farben des BHV gestaltet – roter Carneol-Edelstein als Ringplatte, weißes, rhodiniertes Silber für Ringfassug und Hockeyschläger, der Hockeyball schließlich ein 0,02-Karat-Brillant.

Er würdigt eine lange, glanzvolle, einzigartige Karriere, für die die rechten Superlative erst noch erfunden werden müssen. Ihr erstes A-Länderspiel bestritt Natascha Keller beim 4:3-Erfolg gegen die Niederlande am 3. Oktober 1994, ihr erstes Tor im Auswahldress erzielte sie am 15. April 1995 in Rom beim 3:1 gegen Spanien. Die Vorbildrolle der Hockey-Weltklassespielerin aus der berühmten Berliner Keller-Familie, aus der sich Großvater Erwin (Olympiasilber 1936), Vater Carsten (Olympia-Gold 1972) und ihre Brüder Andreas (Silber 1984 und 1988, Gold 1992) sowie Florian (Gold 2008) in die olympische Erfolgsstatistik einschrieben, wurde in allen Statements der versammelten Prominenz wortreich hervorgehoben.

Der allgemeine Konsens: Natascha ist eine herausragende Athletin, aber vor allem ist sie herzlich, offen, normal im besten Sinne, ohne Starallüren, einfach zu handhaben – sie macht Spaß. Ein echtes Vorbild eben, wie DHB-Präsident Abel betonte. „Vorbilder, das waren alle Kellers. Mit ihrer Art, wie sie ehrgeizig nach sportlichem Erfolg strebten, aber noch mehr damit, wie sie nie aufhörten, an sich selber zu arbeiten.“ Der Rheinländer hatte auch ein Wunschszenario parat für den Abschied Nataschas von der ganz großen Bühne. Begonnen habe alles mit dem 4:3 gegen die Niederlande im Oktober 1994. „Gibt es im olympischen Finale in London am 12. August gegen den gleichen Gegner das gleiche Ergebnis würde sich eine einmalige Karriere auf wunderbare Weise runden.“

Die geehrte Ausnahmesportlerin wollte sich aber mit soviel Erwartungsüberfrachtung gar nicht belasten. Sie bedankte sich stattdessen bei ihrer nahezu komplett anwesenden Familie, allen Wegbegleitern und Förderern. Mit Blick auf London, wo sie „definitiv das letzte Spiel meiner Auswahlkarriere“ bestreiten werde („Alles andere wird man sehen …), sagte sie: „Jetzt will ich meinen Spaß bis zum Ende behalten und einen schönen Abschluss haben.“

Von KLAUS WEISE, Berlin 

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